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Marketing-Ideen für Tinder

tinder

Die Flirt-App Tinder ist in aller Munde. Ob man die Plattform nun für oberflächliche Unterhaltung hält, oder ihr tatsächlich einen Nutzwert abgewinnen kann – ein beliebtes Gesprächsthema ist sie allemal und wird damit auch für das Marketing relevant.

Die Bedienung von Tinder ist einfach. Nutzer swipen einfach nach links oder rechts und erhalten sogenannte „Matches“ – also Bilder von Personen, die laut Tinder-Algorithmus zum jeweiligen Nutzer passen. Gelegentlich entsteht in der Folge ein weiterführender Kontakt, für die meisten Anwender bleibt es bei einem amüsanten „Gesichter-Kino“.

Guerilla Marketing

Eine der ältesten und frechsten Werbeformen im Netz ist das Guerilla Marketing – eine offensive bis invasive Low-Budget Maßnahme, die kleine Unternehmer oftmals nutzen um an großen Hypes zu partizipieren. Eine solche startete Sixt zuletzt, als sie eine hübsche Mitarbeiterin bei Tinder ins Rennen schickten, die in ihrer Profilbeschreibung mit folgendem Zitat auf den Mietwagen-Service aufmerksam machte:


Wenn du auch keine Lust auf etwas Langfristiges hast und nur ein schnelles Abenteuer und etwas neues zum ausprobieren suchst, dann sollten wir uns dringend bei mir treffen. Ich binde mich auch nie zu lange an einen Partner und verbringe meine Wochenenden gerne auf Tour. Gerne auch mit Dir! Mehr Einblicke von mir gibt es auf Instagram unter @sixtdetuschland. 

 

Politische Kampagnen

Doch nicht nur kommerziell orientierte Unternehmen nutzen Tinder für derlei Ideen. Bei all der Oberflächlichkeit kann ein kleiner Reality-Clash nicht schaden dachten sich die engagierten Menschenrechtler bei Amnesty International, als sie einen fürchterlich posenden Mann mit Duckface und Stehkragen abbildeten und bei der zwangsläufigen Ablehnung durch die entsetzen Nutzerinnen folgenden Text aufpoppen ließen: „Not all women have the choices you do“ – ein Statement gegen Zwangsheirat.

Social Tees Animal Rescue schickten hingegen einen zuckersüßen Welpen ins Rennen, um auf ausgesetzte Hunde hinzuweisen. Wer mit dem Profil dahinter Kontakt aufnahm bekam die Möglichkeit mit einem der Hunde Gassi zu gehen. Wer den Hund wegwischte, wurde mit einem unangenehmen „Abondened“-Label auf seinem Smartphone-Screen konfrontiert.

Ihre Ideen?

Welche Ideen hätten Sie für die Marketing-Nutzung von Tinder? Teilen Sie es uns im Kommentarfeld mit. Wir sind gespannt auf Ihre kreativen Einfälle.

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